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Call for Papers

Beiträge zur Veröffentlichung in der zfo sind stets willkommen. Neben den ständigen Rubriken

  • Führung und Leadership,
  • Organisation und Strategie,
  • Changemanagement und Organisationsentwicklung,
  • Projekt- und Prozessmanagement und
  • Business-Analyse

plant die Schriftleitung für die kommenden Ausgaben folgende Schwerpunktthemen.

Hinweise zu den verschiedenen Beitragsformaten der zfo, zur Manuskripterstellung und zum Einreichungsprozess finden Sie im Menüpunkt Manuskripteinreichung.

 

Ausgabe 3/2021

Organisation – dynamisch nachhaltig!?

Manuskripteinreichung geschlossen, Erscheinungstermin: 01.06.2021

Viele Unternehmen haben sich nachhaltiges Wirtschaften auf die Fahnen geschrieben, sei es aus ethischer Verantwortung um die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte und Verfahren oder aus Reputationsgründen. Denn ein entsprechendes Image kann ein wichtiges Marketingwerkzeug sein, aber auch beim Recruiting und der Arbeitnehmerbindung positiv wirken. Gleichzeitig stehen einem ressourcenschonenden Ansatz die dynamischen Anforderungen der VUCA-Welt entgegen. Organisationale Anpassungsfähigkeit/Resilienz gilt es in diesem Zusammenhang aber ebenso zu beachten wie das Thema Leadership, welches den Nachhaltigkeitsgedanken transportieren muss.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Kann Nachhaltigkeit auch als dynamischer Such- und Lernprozess verstanden werden?
  • Ist organisationale Ambidextrie ein Ansatz, um sowohl kurzfristig effizient als auch langfristig anpassungsfähig zu sein?
  • Welche Organisationsstrukturen und -prozesse zeichnen sich durch eine besondere Dynamik und Nachhaltigkeit aus?
  • Wie ist ein nachhaltiges Unternehmen in einer dynamischen Welt zu führen?

 

Ausgabe 4/2021

Die vermessene Organisation

Manuskripteinreichung geschlossen, Erscheinungstermin: 02.08.2021

"What you can't measure, you can't manage" ist eine weit verbreitete Annahme im Unternehmensmanagement. Neben dem klassischen Kennzahlensystem zur Messung von Unternehmenserfolg i. e. S. etablieren sich zunehmend Methoden zur Messung weiterer Unternehmensziele sowie immaterieller Ressourcen, wie Human-, Struktur- oder Kundenkapital. Kaum ein Bereich, ein Ziel, eine Maßnahme ohne ein entsprechendes Messsystem – seien es funktionsspezifische Messgrößen, z. B. im Personal- oder Marketingmanagement, oder unternehmensweite Ziele, wie Nachhaltigkeit. Der Vorteil liegt auf der Hand: Analysen lassen sich mit Kennzahlen schneller, präziser und anschaulicher durchführen und Entwicklungen steuern und sind so vordergründig rationalisierbar und objektivierbar.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Wie lässt sich Organisation/Leadership messen? Was ist machbar und praktikabel?
  • Welches sind die zentralen Organisations-/Leadership-KPIs?
  • Was bewirken Vorgaben und Regularien wie Quoten?
  • Wo liegen die Grenzen der Messbarkeit?

 

Ausgabe 5/2021

New Leadership

Manuskripteinreichung geschlossen, Erscheinungstermin: 01.10.2021

Führung und Leadership sind ein zentraler Erfolgsfaktor in Organisationen. Dabei hat sich die Rolle der Führungskraft in den vergangenen Jahren gewandelt. Grund hierfür sind zum einen die Transformation zu agilen Unternehmensstrukturen und zum anderen die veränderten Ansprüche von Arbeitnehmern an ihre Arbeit und an die Unternehmensführung. "New Leader" schaffen Sicherheit und Vertrauen, treten integer und authentisch auf, strahlen Autorität aus und motivieren das Team durch eine Kommunikation auf Augenhöhe. Mit einem guten Blick für die Fähigkeiten der Mitarbeiter können diese passend eingesetzt werden – im Sinne der Mitarbeiter und des Unternehmens.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Können die hohen Ansprüche an diese "New Leader" in der Realität erfüllt werden?
  • Inwiefern akzeptieren Mitarbeiter diese agilen Führungspersönlichkeiten?
  • Welche Unternehmensstrukturen befördern die Wirksamkeit des New-Leadership-Konzepts?
  • Was ist wirklich neu an New Leadership?

 

Ausgabe 6/2021

Die neue Normalität?

Manuskripteinreichung bis 01.06.2021, Erscheinungstermin: 01.12.2021

Die Corona-Pandemie hat vieles verändert – in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Nach dem anfänglichen Handeln im Krisenmodus kristallisiert sich zunehmend ein neuer Normalzustand heraus, dem sich Organisationen stellen müssen. Veränderungen im Verhalten von Marktakteuren, andere Formen des Zusammenarbeitens in Unternehmen, neue Anforderungen an Führung, organisationale Anpassungen, besondere rechtliche Rahmenbedingungen und vieles mehr werden auf absehbare Zeit unternehmerisches Denken und Handeln bestimmen und manches hiervon wird – gewollt oder nicht gewollt – in einer Zeit nach der Pandemie fortbestehen.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Welche Anpassungen mussten Organisationen bereits vornehmen? Was waren die Treiber? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen wirken auf die Gestaltung von Organisationen? Welche Strategien haben sich als erfolgreich erwiesen? – Eine Standortbestimmung.
  • Wie sieht die Arbeitsplatzgestaltung der Zukunft aus?
  • Welche Rolle wird Nachhaltigkeit künftig einnehmen?
  • Befinden wir uns tatsächlich in einem neuen Zustand der Normalität? Was wird nach der Krise bleiben?

 

Ausgabe 1/2022

Die gute Organisation

Manuskripteinreichung bis 01.08.2021, Erscheinungstermin: 01.02.2022

Der Terminus der "guten Organisation" kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Einerseits kann die Kategorie des Guten im Kontext ethischer Ansprüche gebraucht werden. Als gut gilt eine Organisation dann, wenn sie zum Wohle der Menschheit arbeitet, aber auch, wenn sie vertrauenswürdig und seriös ist. Andererseits kann eine leistungsstarke, anpassungsfähige und effiziente Organisation als gut bezeichnet werden. Zusammengedacht wird beides – gut im Sinne eines ethischen Anspruchs und gut im Sinne von Exzellenz – bislang selten.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Wie kann mit der Spannung zwischen Exzellenz und Ethik in der organisationalen Praxis umgegangen werden?
  • Welches Führungsverständnis liegt einer "guten Organisation" zugrunde und wer legt es fest?
  • Sind Konzepte des "Social Entrepreneurship" wegweisend und umsetzbar?
  • Sind Prozesseffizienz und "gute Organisation" ein Widerspruch oder bedingen sie einander?

 

Ausgabe 2/2022

Neue Formen des Projektmanagements – was haben wir gelernt?

Manuskripteinreichung bis 01.10.2021, Erscheinungstermin: 01.04.2022

Projekte und Projektorganisationsformen sind in immer mehr Tätigkeitsfeldern von Produktions-, Dienstleistungs- und Verwaltungsprozessen anzutreffen. Ein Grund sind neue Entwicklungen in Arbeitsprozessen, die sich in veränderten Organisationsstrukturen widerspiegeln, und darauf basieren, dass immer mehr Arbeits- und damit Wertschöpfungsprozesse in Projektformen verlagert und vollzogen werden. Das klassische Projektmanagement allein ist jedoch immer weniger in der Lage, komplexe, unsichere, wissensorientierte Prozesse bewältigbar zu machen. Auf der operativen Ebene der Projektorganisation hat sich folglich ein Projektmanagement entfaltet, in welchem Arbeit und Organisation in hybriden Formen verschmelzen.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Welche alternativen Ansätze des Projektmanagements haben sich bewährt und durchgesetzt?
  • Bei welchen Projekten bleibt das klassische Projektmanagement unverzichtbar?
  • Welche Anforderungen stellen agile Projektmanagement-Methoden an die beteiligten Mitarbeiter?
  • Welche Implikationen besitzen neue Projektmanagement-Methoden für den Umgang mit (Projekt-)Verantwortung?

 

Ausgabe 3/2022

Scheitern – Preis des Erfolgs?

Manuskripteinreichung bis 01.12.2021, Erscheinungstermin: 01.06.2022

Geschäftlicher Erfolg kommt in Zukunft zunehmend durch Innovationen zustande, speziell im Bereich neuer Geschäftsmodelle. Zu diesen gibt es jedoch selten Erfahrungswerte. Innovatoren müssen diese Geschäftsmodelle ausprobieren – und werden mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit scheitern. Kann dieses Scheitern also vor allem als eine zwangsläufige und positive Lernerfahrung angesehen werden? Manchem geht die Idealisierung von Fehlschlägen jedoch zu weit. Für die meisten Betroffenen ist es in erster Linie keine positive Erfahrung, sondern erst einmal deprimierend und erniedrigend. Ob man aus dem Scheitern lernt, wird wohl auch dadurch bestimmt, wie der Einzelne den Rückschlag verarbeitet.

Artikel für diesen Call for Papers können sich z. B. folgenden Fragen widmen:

  • Welche Informationen liefern uns wissenschaftliche Studien zum Umgang mit Rückschlägen?
  • Können Erfolgsfaktoren oder nützliche Strategien für einen "zweiten Anlauf" identifiziert werden?
  • Welche positiven Folgen kann Scheitern individuell aber auch für eine Organisation haben?
  • Wie kann man eine positive Fehlerkultur im Unternehmen etablieren?